Gunzi solo - Wem die Ode leuchtet
Er ist blond - dafür kann er nichts! Aber er ist auch Musiker, Liedermacher, Kabarettist, Parodist, Puppenspieler und am allerliebsten alles gleichzeitig. Und darin hat ihn das Land Baden-Württemberg für schuldig empfohlen und über ihn im Jahr 2001 den Kleinkunstpreis verhängt.
"Kabarettistische Allzweckwaffe", "rotzfrech und blitzgescheit", "ein kultureller Belebungsfaktor schönster Güte" urteilte die Presse über Gunzi Heil. Jetzt packt der semmelblonde Schlacks voll aus, gibt nicht nur in den Puppen "voll Stoff" und schont dabei keinen, am wenigsten sich selbst. Denn wenn Gunzi solo zu seiner Pop und Popel-Show ansetzt, wildert er sprunghaft längsseits querwärts durch Musik, Literatur, Film, Fernsehen und schüttet den Setzkasten des daily zapping über die Tasten.
Lässig bis fahrlässig lässt er sie alle aufklingen, von Mick Jagger bis Helge Schneider, von Rilke bis Schalke. In seinen Liedern und Texten hört man höchstes Kulturgut klangstark, hochachtungsvoll und kopfüber in den Gulli rauschen, völlig ohne Klärwerke.
Ein festes "Wiederaufbereitungsprogramm" gibt es bei seinem Wem die Ode leuchtet-Solo-Programm, das ihn auch schon nach Österreich und in die Schweiz führte, eigentlich nicht. Schnelle und aktuelle Eskapaden, und natürlich einige seiner beliebtesten Songs der gleichnamigen aktuellen CD, die einfach nicht fehlen dürfen.



